Abnehmen, Ziele

Zielsetzung.

Ein Ziel formulieren. Ein Ziel für einen bestimmten Zeitraum formulieren. Das Ziel für mich formulieren.

Ich hab im letzten Beitrag schon erzählt, dass ich meine Ziele immer und immer wieder aufgeschrieben, mit Zeiträumen versehen hab.
Meine Ziele sind so oft von mir definiert und immer wieder verändert worden, dass ich irgendwann nicht mehr daran gedacht hab. Ich hab es nicht durchgezogen, weil ich das Ziel ja locker nach hinten verschieben konnte – Hallo Schokolade, Knuspermüsli und Chips! Doch das ändert sich jetzt, bzw. hat sich schon verändert. Nicht erst diese Woche, sondern mit Beginn dieses Blogs.

Seitdem ich den Blog begonnen hab, esse ich wieder bewusster. Höre auf meinen Bauch, auf meinen Kopf, auf mein Herz. Wenn es ein Stück Schokolade ist, dass dem Stress abhilft, dann wird es auch gegessen! Wenn aber aus reiner Langeweile der Weg zu den Süßigkeiten vorgenommen wird (die übrigens größtenteils von M. sind), dann halte ich mich davon ab, sie zu essen. Lese lieber ein gutes Buch oder mache mir eine Serie an. Ablenkung ist alles.

Die neue Wochenchallenge ruft dazu auf, Ziele klar zu definieren und Ausreden aufzuschreiben. Und das nutze ich direkt, um meine Ziele online zu formulieren – so gibt es kein nach hinten schieben mehr, sondern entweder ich erreiche das Ziel … oder ich erreiche es (hoffentlich)! 😀

Ziel:

Am 17.09.2017, also in genau 6 Wochen, gehts in den Urlaub. Nicht an einen heißen Strand oder zu einem Trip durch die Berge. Aber in einen Urlaub, wo wir Fahrrad fahren, spazieren und entspannen wollen.

Dieses Datum ist mein Zieldatum. Ich möchte bis dahin fitter sein, dass ein oder andere Kilo verloren haben, mich wohler fühlen und vor allem die Zeit genießen können, indem ich mich nicht überesse aber das Essen genießen kann.

Das Ziel ist nicht klar genug definiert? Ok, dann hier genauer:

In sechs Wochen möchte ich mindestens 2kg und am liebsten 3kg abnehmen und mindestens jede Woche dreimal Sport machen. Dabei ist es egal, ob zehn, zwanzig oder sechzig Minuten Sport. Hauptsache Bewegung!

Das hab ich die letzten zwei Wochen schon ziemlich gut hingekriegt – also das mit dem Sport.
Vor dem Abnahmeziel habe ich großen Respekt, da ich diese letzten Kilos schon seit einem Jahr versuche loszuwerden. Aber das Ziel steht und es spornt mich an!

Meine Wiegeroutine sieht übrigens so aus, dass ich mich jeden Tag wiege (und nein, dass hat nichts mit Kontrollzwang zu tun) und seit dem Blogstart den Samstag bzw. Sonntag als „Wiegetag“ nehme um meine Abnahme zu berechnen.

Warum ich mich jeden Tag wiege? Damit ich eine Gewichtzunahme wegen Wassereinlagerungen kommen sehe und nicht am Wiegetag davon überrascht werde. Damit ich sehe, dass nur die Pizza Schuld daran ist, dass die Waage morgens ein Kilo mehr anzeigt und nicht meine ganze Woche mit zu viel Essen voll war. Es hilft mir, jeden Tag mein Gewicht zu kennen, auch wenn viele tägliches Wiegen verteufeln. Ich denke hier gilt: jeder so wie er möchte und sich wohlfühlt 🙂

In der Wochenchallenge wird nicht nur nach den Zielen sondern auch nach den Ausreden gefragt, die man sich selber immer wieder aufsagt, warum man seine Ziele nicht erreichen wird.

Ausreden:

Hier also meine Ausreden warum ich keinen Sport machen kann oder es nicht schaffe, 2kg in sechs Wochen abzunehmen (keine Garantie für Vollständigkeit):

  • Keine Zeit für Sport
  • Lust auf gutes Essen/Süßigkeiten
  • zu viele Einladungen
  • zu viele Treffen mit Freunden, damit verbunden wieder viel Essen
  • Angst vor einem Motivationstief

Lösungen:

Was ich diesen Ausreden entgegensetze: meine Abnahme will ich durch eine Lebensumstellung und nicht durch eine Diät erreichen. Aus diesem Grund darf ich gutes Essen genießen, bei Einladungen auch mal einen zweiten Teller holen oder mich am Nachtisch satt essen – denn darauf werde ich niemals in meinem Leben verzichten.
Aber es darf nicht ausarten. Es darf sich nicht wieder der Gedanke einstellen, dass der Tag eh verloren ist, wenn ich in meinen Augen zuviel Schokolade oder Nudeln gegessen hab. Denn dann komme ich nicht wieder in meinen normalen Essrhythmus.

Genießen ja, aber nicht überessen!

Treffen mit Freunden oder keine Zeit, diese Ausreden habe ich diese Woche schon ausgehebelt!
Meine Freundin K. war am Mittwoch bis zehn nach neun bei mir. Eigentlich wollte ich direkt duschen gehen und dann ins Bett. Aber ich hab meine Sportklamotten angezogen und zwanzig Minuten Bewegung durchgezogen. Und das nicht ohne zu schwitzen! Und es hat so gut getan. Das Duschen anschließend und das Einkuscheln ins Bett haben sich 100x mal besser angefühlt, als wenn ich ohne Sport ins Bett gegangen wäre. Keine Zeit ist für mich (momentan dank Motivation) also absolut irrelevant, denn selbst zehn Minuten Bewegung reichen schon, um das Körpergefühl zu verbessern! Kleiner Tipp – Sieben Minuten Apps sind der Hammer (gibt viele Alternativen kostenlos im Play Store)!

In diesem Sinne – erzählt mir von euren Zielen, den Ausreden und was eure Lösungen sind!

Viel Spaß beim Sporteln,

ZiskaMaria

-1kg seit 16.07.17 (mit soviel hoch und runter, dass ich euch das hier vorenthalten möchte… :D)

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2 thoughts on “Zielsetzung.”

  1. Es ist immer richtig durch eine Lebensumstellung Abzunehmen! Auch das tägliche Wiegen ist sehr gut. Man sollte sich nur nicht unter Druck setzen und die Sache locker angehen – Dann klappt es. Viel Glück in den nächsten 6 Wochen!

    Liebe Grüße
    Marc

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    1. Dankeschön für das Glück, das kann ich brauchen 🙂 Und ja, du hast recht, das tägliche Wiegen setzt vielleicht manche zu viel unter Druck, für mich ist es nur eine Sicherheit, dass der Wiegetag mich nicht umhaut, falls es Wassereinlagerungen gibt oder sowas.

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